CLARIN-D Blog

COSMAS II Screencast

https://youtu.be/0pY2cSgd4kQ

In diesem Screencast wird eine Nutzungsmöglichkeit von COSMAS II gezeigt. COSMAS, das Corpus Search, Management and Analysis System, ist ein Portal für Korpusrecherchen innerhalb textueller Korpora des IDS. Als Beispiel wird die Untersuchung der Entwicklung des öffentlichen Diskurses über Geflüchtete gezeigt

Es wird im Detail gezeigt, welche Schritte für eine solche Analyse in COSMAS II vorgenommen werden müssen. So muss zunächst ein für den Forschungskontext geeignetes Teilkorpus zusammengestellt werden. Hierfür muss nach einer Anmeldung in COSMAS II ein Textarchiv ausgewählt werden. Im Screencast wird beispielsweise das Archiv für geschriebene Sprache ausgewählt. Als Textkorpus werden Texte aus der Zeitung Die Zeit zwischen 1953 und 2015 ausgewählt.

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Integrationspolitik im Bundesländervergleich - Prof. Dr. Andreas Blätte - Forum CA3

https://youtu.be/m1UesOXybEY

Prof. Dr. Andreas Blätte von der Universität Duisburg-Essen beginnt seinen Vortrag auf dem Forum CA3 in Hamburg mit der Frage, ob ein Bundesintegrationsministerium geschaffen werden soll. In größerem wissenschaftlichem Kontext eingebettet lässt sich die Frage stellen, wie die Schaffung von Integrationministerien die Aufmerksamkeitsstruktur für das Thema Integration beeinflusst. 

Herr Blätte stellt folgende Thesen bezüglich der Effekte, die ein Integrationsministerium haben könnte, und für die Korpora von Nöten sind, auf: 

  • Ausdifferenzierungsthese
    Es bildet sich ein ausdifferenzierter Bereich der Integrationspolitik, andere Bereiche werden so entlastet
  • Mobilisierungsthese
    Der Integrationsminister trägt die Verantwortung dafür zu sorgen, dass die Kabinettsmitglieder ihre Aufgaben im Integrationsbereich erfüllen  
  • Mehrebeneneffekte
    Ein Land, welches ein Integrationsministerium hat, könnte eine Vorbildrolle für andere Länder und/oder den Bund bilden 
  • Leitbildthese
    Entwicklungen in größeren Bereichen, denen sich Bund und Länder nicht weiter entziehen können, und die Institutsunabhängig sind  
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Semantische Annotation - Éva Mújdricza-Maydt und Dr. Richard Eckart de Castilho - Forum CA3

https://youtu.be/6vcCDvNDXz4

Éva Mújdricza-Maydt und Dr. Richard Eckart de Castilho stellen auf dem Forum CA3 in Hamburg die Ergebnisse des Kurationsprojektes 3 "Semantische Annotation für Digital Humanities", das innerhalb der F-AG 7 "Inhaltsanalytische Methoden in den Sozialwissenschaften" entstanden ist, vor. 

Das Projekt verfolgte zweierlei Ziele. Zum Einen die semantische Annotation deutscher Korpora, um diese als weiterverwendbare Ressource zur Verfügung zu stellen, und zum anderen die Optimierung des Annotationstools WebAnno für Aufgaben innerhalb und außerhalb des linguistischen Kontextes. 

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Web-MAUS Evaluation und Dokumentation eines Integrationsprozesses anhand des ICE-Scotland Corpus - Simon Betz - Forum CA3

https://youtu.be/J-EjQU5JnKg

Simon Betz von der Universität Bielefeld stellt stellvertretend für die  F-AG 6 "Gesprochene Sprache und andere Modalitäten" das CLARIN Kurationsprojekt 3 vor. Hierbei handelt es sich um eine WebMAUS Evaluation anhand des ICE-Scotland Corpus. 

Die generellen Ziele des Kurationsprojektes waren 

  • Best Practice Guidelines für phonetische Anreicherung von Korpusdaten zu entwickeln und definieren
  • Zur Verbesserung von WebMAUS beitragende Tests und Vorschläge zu liefern, um systematische Fehler zu beheben
  • Ein reich annotiertes Sprachkorpus, welches Teil des International Corpus of English: Scotland ist, bereitzustellen
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Multi-CAST - Prof. Dr. Geoffrey Haig - Forum CA3

 https://youtu.be/kxezf9VQdWU

Prof. Dr. Geoffrey Haig von der Universität Bamberg stellte auf dem Forum CA3 in Hamburg das in der CLARIN F-AG 3 "Linguistische Feldforschung, Ethnologie, Sprachtypologie" entstandene Multilingual Corpus of Annotated Spoken Text, kurz Multi-CAST vor. Der Forschungskontext innerhalb dessen Multi-CAST entstanden ist, ist Korpusbasierte Sprachtypologie. Was genau das heißt ist im Video und in diesem Blogpost zu sehen. 

Mit Sprachtypologie beziehen sich die Entwickler auf die Untersuchung der Gesamtheit aller möglicher menschlicher Sprachen, und das Identifizieren der Grenzen ihrer Variationen. Da es nicht möglich, ist alle Sprachen zu untersuchen, werden die Untersuchungen an einer möglichst ausgewogenen Stichprobe gemacht. Ausgewogen heißt hierbei, dass idealerweise möglichst weit entfernte Sprachen auszuwählen sind.

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Empirische Grundlagen Der Linguistik - Dr. Marc Kupietz - Forum CA3

https://youtu.be/5aaqnj_DXI8

Dr. Marc Kupietz vom Mannheimer Institut für Deutsche Sprache (IDS) präsentiert auf dem Forum CA3 2016 in Hamburg DeReKo- das Deutsche Referenz Korpus, sowie die Korpus Analyse Platform KoRaP.

Seit 2004 wird am IDS das DeReKo aufgebaut und erweitert. Es soll als eine Art Ur-Stichprobe gegenwärtigen Sprachgebrauchs gelten und bietet unter anderem die Möglichkeit virtuelle Korpora zu definieren. Wichtig sind beim DeReKo nicht die relativen Größenverhältnisse einzelner Strata, sondern die ausreichende Streuung und Besetzung dieser. Zu den vorhandenen Strata gehören Texte aus der Belletristik, populärwissenschaftliche Texte wie Zeitschriften, konzeptuelle Schriften wie Polmine-Plenarprotokolle, sowie konzeptuelle Mündlichkeit im Bereich internetbasierter Kommunikation.

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Digitale Geschichtswissenschaften - Prof. Dr. Simone Lässig - Forum CA3

https://youtu.be/s_haWGo9K_Y

Prof. Dr. Simone Lässig, Direktorin des Deutschen Historischen Instituts in Washington, spricht auf dem Forum CA3 über die transatlantische Sichtweise auf die Digital Humanities in Europa. Dies zeigt sie am Beispiel der Digitalen Geschichtswissenschaften.

Auch in Nordamerika sind die Digitalen Geisteswissenschaften mit mindestens 60 Zentren, Instituten und Laboren, ein großer Forschungszweig. Historiker und Historikerinnen wussten das Computerzeitalter bereits sehr früh, ca. ab den 1960er Jahren, zu nutzen. So entstanden viele neue Praktiken der Wissenserschließung und Wissensdistribution. Die Finanzierung beziehungsweise Förderung der Digitalen Geschichtswissenschaften geschieht durch staatliche Wissenschaftsförderung, Stiftungen, Unternehmen, die Regierung, große Forschungsuniversitäten, sowie deren private Geldgeber. Forschungs- und Organisationsformen beinhalten Querschnittdepartments von Universitäten, individuelle Forschende, Forschungsinstitute, DH-Zentren sowie DH-Labs. Die Nordamerikanische Forschung in diesem Bereich punktet also mit hoher Diversität in Finanzierung und Formaten. Um eine digitale Zukunft auch in der historischen Forschung sicherzustellen, ist es wichtig Veränderungen und neue Herausforderungen durch neue Arbeitsformen zu reflektieren.

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DHA: Digital Humanities Austria - Vanessa Hannesschläger - Forum CA3

https://youtu.be/3UbMQI20_PA

Vanessa Hannesschläger von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften stellte auf dem Forum CA3 in Hamburg das Netzwerk DHA (Digital Humanities Austria) vor. Ähnlich wie bei CLARIN-D ist das Ziel von DHA die Förderung und Unterstützung der Arbeit mit digitalen Ressourcen, die Inter- und Transdisziplinarität, sowie die Sicherstellung eines offenen Umgangs mit Forschungsdaten und Ergebnissen, die durch die Zusammenarbeit mehrerer Zentren sichergestellt werden soll. 

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Unterrichtsdiskurs live - Prof. Dr. Angelika Redder auf dem Forum CA3

https://youtu.be/uUlMW72k4xU

Frau Prof. Dr. Angelika Redder von der Universität Hamburg spricht auf dem Forum CA3 in Hamburg über Möglichkeiten, wie der Unterricht mit Hilfe digitaler Sprachressourcen analysiert und verbessert werden kann. Zwei Projekte, die sich dieser Aufgabe annehmen und von Frau Redder in ihrem Vortrag vorgestellt werden, sind EuroWiss und MuM-Multi

Die wichtigsten Voraussetzungen, um einen Unterrichtsdiskurs erstellen zu können, ist ein integrales Transkriptsionssystem, ein komplexer Editor sowie konstellative Metadaten. Das Erfüllen dieser Voraussetzungen ermöglicht korpuslinguistische Arbeit, Diskursanalyse auf unterschiedlichen Ebenen, integrale Kommunikationsanalyse sowie das Erstellen von Aus- Fort- und Weiterbildungsmaterialien.

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CLARIN in Europa - Prof. Dr. Franciska de Jong auf dem Forum CA3

https://youtu.be/qTMIT79svV8

Als Repräsentantin des CLARIN ERIC spricht Prof. Dr. Franciska de Jong von der Universität Utrecht auf dem Forum CA3 2016 in Hamburg über CLARIN als eine Forschungsinfrastruktur für ein multilinguales Europa.

Welche Probleme entstehen bei der Arbeit mit multilingualen Daten, Sprachwandel und Sprachvarietät und was bedeutet Multilingualität eigentlich? Diesen Fragen und deren Lösung durch eine Forschungsinfrastruktur die Wissen, Fachkenntnisse, Interoperabilität, Kooperationswillen und mehr verbindet, geht Frau Jong in ihrem Vortrag nach. 

Was ist Multilingualität und welche Herausforderungen und Perspektiven bringt sie für eine Forschungsinfrastruktur wie CLARIN mit sich?
Europa stellt mit seinen 24 Amtssprachen und diversen Dialekten ein Paradebeispiel multilingualen Zusammenlebens dar, welches für die meisten Menschen die Norm bildet. Die daraus entstehenden Herausforderungen und Perspektiven für eine Forschungsinfrastruktur sind beispielsweise

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